Katherine und " Kakadu-Nationalpark"

Während der Bootsfahrt durch die Schluchten von "Katherine" haben wir nochmal die Möglichkeit zu Baden und sehen dann unser erstes Buschfeuer. Direkt am Fluss brennt es. Greifvögel kreisen über dem Feuer und warten auf Echsen, die jetzt aus ihren Verstecken kommen und versuchen dem Feuer zu entkommen. Schade Echse: bist du gerade dem Feuer entkommen, kommt so ein blöder Greifvogel und frisst dich auf . Die Natur ist hart. Die Buschfeuer lässt man hier in Australien brennen, solange sie keine Menschen und ihre Wohnstätten gefährden. Altes verdorrtes Gras und Laub verbrennt und die Asche ist guter Dünger. Außerdem wachsen einige Pflanzen nur nach einem Feuer, da ihre Samen erst bei einer bestimmten Temperatur aufspringen und keimen. Die Rinde der Bäume verbrennt , wenn überhaupt , nur in der äußersten Schicht. Alle "Aussies" bleiben bei Buschfeuer relativ entspannt. Uns ist schon ein bisschen komisch dabei, auch am nächsten Tag, als wir die Straße entlang fahren und die Flammen bis an die Straße reichen :-(). Am nächsten Tag fahren wir nämlich von " Katherine" in den "Kakadu - Nationalpark" . Hier sehen wir noch ziemlich gut erhaltene Felsmalereien der Aboridgines . Am zweiten Tag im Park stehen wir mal wieder früh auf , um morgens um halb 7 zu einer Bootstour zu starten :-). Wir sehen die unterschiedlichsten Vogelarten , Büffel und .... endlich: Krokodile- Salties= Salzwasserkrokodile :-(). Da es Ende der Trockenzeit und früh morgens ist, sind die Tiere so gut zu beobachten, denn sie sammeln sich hier, wo noch relativ viel Wasser ist :-) . Immer wieder werden wir darauf hingewiesen, kein Körperteil über die Bootsreling zu hängen, denn die Krokodile sind hungrig :-(). Es ist schon ein bisschen gruselig, diese Tiere, doch eher etwas gelangweilt am Ufer liegen oder durchs Wasser schwimmen zu sehen. Wie gelangweilt sie wirklich sind, wollen wir aber lieber nicht ausprobieren :-). Später an einem " Billabong" ( Wasserloch ) beobachten wir dann noch verschiedene Wasservögel und den australischen Schwarzstorch. Auf Hinweisschildern wird immer wieder darauf hingewiesen , den Wanderweg nicht zu verlassen und nicht zu dicht an das Wasser zu gehen, da auch sich auch hier Salzwasserkrokodile aufhalten können. Abends besteht unser Abendbrot aus einem Resteessen . Denn wir müssen langsam beginnen, unsere letzten Vorräte aufzubrauchen: schon in 3 Tagen geben wir unser Wohnmobil ab, um dann von "Darwin"nach "Cairns" zu Fliegen und die restlichen Tage am  " Great Barrier Reef" zu verbringen. Jetzt haben wir schon das letzte Drittel unserer Reise zu fassen- ich kann es noch nicht glauben :-( . Und deshalb werden wir jetzt erstmal weiter genießen, genießen, genießen ....:-)

24.9.14 09:38

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